DAS SICHERHEITSZENTRUM AUS DEM RHEINLAND

 



WERTSCHRÄNKE C1, C2, C1F SOWIE C2F

Seit Ender der 1970iger Jahre

Hintergrundinformationen

Als Stahlschränke der Stufe C wurden ursprünglich dreiwandige Behältnisse bezeichnet.

Im Jahre 1977 wurden von der Forschungs- und Prüfgemeinschaft Geldschränke und Tresoranlagen nach mehreren Forschungsprojekten die erste Prüfvorschrift für Stahlschränke erstellt. Es gab zwei Stufen C1 und C2.

Zunächst waren bei der Prüfung nur "Handwerkzeuge" wie z.B. Hammer, Brechstange und Schraubendreher sowie Handbohrmaschine und Trennschleifer erlaubt. Als Kriterium galt : C1 > 10 Minuten Angriffszeit, C2 > 15 Minuten Angriffszeit. In den 1980iger Jahren kamen zur Werkzeugliste weitere mechanische, elektrische und thermische Werkzeuge hinzu. Der Grenzwert wurde auf 5 Minuten für C1 sowie 9 Minuten für C2 geändert.
Zusätzlich musste ein Widerstandswert eingehalten werden, der sich durch die Eigenschaften der eingesetzten Werkzeuge berechnete. Die Bezeichnung der Produkte wurde von Stahlschränken zu Wertschränken geändert.
Da sich die Norm über die Zeit geändert hat, ist ein direkter Vergleich mit der EN1143-1 nur schwer zu ermitteln. Die Sicherheit diese Behältnisse liegt allerdings unter der Stufe D10 sowie über der Stufe B nach VDMA 24992.
Zusätzlich gab es in der RAL-RG 626/2 die Möglichkeit, Wandabschnitte 30 Minuten einer Feuerprüfung zu unterziehen. Wenn die mittlere Temperaturerhöhung am Ende der Prüfung unter 140°K (bzw. 140°C) lag, wurden die Schränke als C1F bzw. C2F vermarktet.

Schränke nach RAL-RG 626/2 wurden mit einem FuP-Prüfvermerk gekennzeichnet.

(QUELLE: ECB.S)